Der Flugplatz

Die  Motorflugsportgruppe Donauwörth-Genderkingen e.V. (MDG) und ihr Flugplatz bestehen seit 1967. Der Flugplatz ist nicht nur ein Anziehungspunkt für alle, die der „Faszination Fliegen“ verfallen sind, sondern er leistet auch eine wichtigen Beitrag für die Wirtschaft der ganzen Region – ganz abgesehen von anderen Diensten für die Allgemeinheit wie z.B. durch die hier stationierte Luftrettungsstaffel.

Zu Ehren des international erfolgreichen Unternehmers und großen Förderers des Flugplatzes und des Vereins erhielt EDMQ am 30.07.2021 den Namen „Rudolf-Grenzebach-Flugplatz Donauwörth-Genderkingen“.

Der Flugplatz wurde auf einem Grundstück seines Vaters angelegt. In den folgenden Jahrzehnten unterstützte Rudolf Grenzebach maßgeblich Verbesserungen wie z.B. die Asphaltierung der Landebahn, die Einrichtung der Nachtflugbefeuerung, den Neubau des Towers und den „Taxiway West“. 2008 wurde er zum MDG-Ehrenmitglied ernannt.
Parallel zur erfolgreichen Entwicklung der Firma GRENZEBACH wurden im Lauf der Zeit immer leistungsfähigere Flugzeuge für den Werksflugverkehr am Flugplatz Genderkingen stationiert – von der Dornier Do27 bis schließlich zur Beechcraft King Air. Nachdem sie 2012 abgezogen und durch eine größere Maschine in Augsburg ersetzt worden war, konnte der Verein die „Grenzebach-Halle“ übernehmen, um dort eine neu erworbene 2-motorige DIAMOND DA42 unterzubringen, die auf den Namen „Donauwörth“ getauft wurde.

Zur Flugplatz-Taufe auf den Namen „Rudolf-Grenzebach-Flugplatz Donauwörth-Genderkingen“ am 30.07.2021 erschien diese Sonderausgabe der GendAiRkinger News mit den Erinnerungen Rudolf Grenzebachs.

 

Am Rudolf-Grenzebach-Flugplatz Donauwörth-Genderkingen arbeiten die Firmen Fraundorfer Aeronautics und Sky Magic. Die Osteria Chegusto ist der Treffpunkt für Piloten und Freunde der italienischen Küche.
EDMQ ist eine Basis der Luftrettungsstaffel Bayern und wird u.a. von Rettungs- und Polizeihubschraubern zum Tanken genutzt. Auch Airbus Helicopters nutzt den Flugplatz für besondere Tests, die im laufenden Werksflugbetrieb nicht durchgeführt werden können.
Interessierte können sich bei einem Schnupperflug an das „Selbst fliegen“ herantasten. Wenn sie dann von der „Faszination Fliegen“ gepackt sind, können sie Vereinsmitglied werden und bei rund 10 Vereinsfluglehrern eine Ausbildung zum Piloten machen – vom Ultraleichtflugzeug bis zum
2-motorigen Flugzeug für Instrumentenflug.
Jährliche Höhepunkte sind das Flugplatzfest am letzten Septembersonntag mit vielen Mitflug-Möglichkeiten sowie Großveranstaltungen mit vielen tausend Zuschauern aus der ganzen Welt wie das HORIZON HOBBY Air Meet Mitte August und die Messe Jet Power Mitte September.

Fotos: Frank Felten, SkyMagic, Fraundorfer Aeronautics, Marc Ulm.